Der Rückblick auf das
34. Europatreffen

in Münster

 
City & Dom

welches in der Zeit vom 21. bis zum 27.05.2001 stattfand

 

 

Schon am Sonntag, den 20. Mai 2001 kamen die ersten Gäste in Münster an und holten unter großem Hallo in der Conti Klause ihre Teilnehmerunterlagen ab. Danach nutzten viele Mitglieder die Zeit um Münster schon einmal auf eigene Faust zu erkunden.

 

 
Professor Landois

Der Montag war dann der erste und zugleich längste Ausflugstag des Europatreffens. Pünktlich um 9.00 Uhr ging es mit 2 Bussen, die mit insgesamt 80 Langen besetzt waren, an der Ostseite des Hauptbahnhofes los und wir fuhren direkt in das Oldenburgische Münsterland. Zunächst stand diese Fahrt jedoch erst einmal unter keinem guten Stern, hatte doch einer der Busse einen kleinen Unfall im Kreisverkehr. Aber nach dieser ungeplanten Pause kamen nach einer ca. 2-stündigen Busfahrt alle wohlbehalten nach Elisabethfehn wo uns im Moor- und Fehnmuseum schon eine leckere kräftige Erbsensuppe erwartete. Anschließend wurden wir in Gruppen durch das Museum geführt und erfuhren so eine ganze Menge über das Moor, den Torfabbau und über die Geschichte des Saaterlandes. Anschließend besuchten wir einen Torfstechbetrieb und fuhren mit der Moorlohrenbahn tief hinein in das Moor um zu sehen, wie der Torf vor Ort abgebaut wird. Allein die Fahrt mit der Lohrenbahn war ein Spaß für sich, denn neben den sehr geraden Gleisen  :-) auf denen die Bahn fuhr, konnte auch die horizontale Schaukelei alle Fahrgäste überzeugen. Direkt neben dem Torfbetrieb konnte man auch noch Deutschlands höchste Funkanlage bewundern. Obwohl die Teilnehmer es zunächst nicht glauben konnten, es stimmt wirklich, denn jeder der 4 Türme war fast 400 Meter hoch. Erst als Vergleich ein PKW direkt daneben stand wurde dem Reiseleiter geglaubt. Die Rückfahrt verlief ohne weitere Zwischenfälle und der Abend stand den Teilnehmern zur freien Verfügung.

 
Das Bier aus Münster

 
Prinzipalmarkt und Lambertikirche

Am Dienstag fand dann unser Ausflug durch das südliche Münsterland statt. Teilgenommen haben an diesem Ausflug genau 100 Personen. So wurde unter anderem die Burg Vischering, eine Ringmantelburg aus dem 13. Jahrhundert, und das Schloss Nordkirchen, auch das westfälische Versailles genannt, besichtigt. Das reichhaltige Mittagessen in Form von Schinken, frischem Spargel und Kartoffeln schmeckte allen sehr gut. Am Nachmittag wurde dann noch eine westfälische Kornbrennerei besucht, wo es natürlich auch die eine oder andere Köstlichkeit zum probieren gab. In dem dazugehörigen Bauernladen konnten sich dann die Ausflugteilnehmer noch mit der einen oder anderen westfälischen Spezialität eindecken. Nachdem die Busse am frühen Abend wieder Münster erreichten wurde hier noch die Altstadt unsicher gemacht und für manch einen KLM-ler wurde es eine kurze Nacht.

 
Lambertibrunnen


der "westfälische Himmel"

Am Mittwoch machten sich erneut 2 Busse mit insgesamt 87 Teilnehmern auf, um wieder das Münsterland unsicher zu machen. Vormittags ging es nach Gescher, wo wir eine Glockengiesserei besichtigt haben. Das typisch westfälische Mittagessen wurde im Landgasthaus Kluthe in Havixbeck eingenommen. Am frühen Nachmittag wurde dann das Sandsteinmuseum in Havixbeck besichtigt. Gegen 16.00 Uhr ging es dann zurück nach Münster zum Planetarium. Hier kamen wir in den musikalischen und visuellen Genuss der "Abenddämmerung". Nach dieser meditativen Pause konnte man wieder so viel Kraft sammeln, dass man ohne Probleme die Vorprogrammendfeier im Gräftenhof des "Mühlenfreilichtmuseums" überstehen konnten. Neben dem wirklich sehr reichhaltigen Bauernessen und Musik und Tanz sorgten der Kiepenkerl und das münsterländische Bauernballett für die nötige Kurzweil. Um Mitternacht brachte uns der eingerichtete Bustransfer der Stadtwerke Münster wieder sicher zu den Hotels.

 
Bockwindmuehle

 
Rathaus am Prinzipalmarkt

Zum zweiten Mal in dieser Woche wurden in der Conti Klause am Hauptbahnhof die Teilnehmerunterlagen ausgegeben. Unter großem Halli und Hallo wurde die Neuankömmlinge recht herzlich bei uns in Münster begrüßt. Am Abend fand dann der Begrüßungsabend im "Sudmühlenhof" in Münster-Sudmühle statt. 327 Teilnehmer haben an dieser Veranstaltung teilgenommen. Bei herrlichstem Wetter wurde hier gegrillt und unser Diskjockey Rainer Bitter hielt die Meute bis in die frühen Morgenstunden in Schach.

 
Domplatz aus der Luft

 
Dom

Am Freitag ging es dann mit 5 Bussen, in denen insgesamt 243 Teilnehmer saßen, nach Tecklenburg. Nach der schönen Stadtführung und einem tollen Mittagessen ging es mit dem historischen Dampfzug in einer 2-stündigen Fahrt nach Marienfeld. Während im Salonwagen ausgiebig Kaffee getrunken wurde konnten sich die Tanzwütigen im Tanzwagen so richtig austoben. Von Marienfeld ging es dann wieder mit den Bussen zurück nach Münster, wo uns schon das große Eurocityfest erwartete. Hier waren insgesamt 10 Bühnen aufgebaut und es wurde hier für wirklich jeden Geschmack etwas geboten. Am meisten war zweifelsohne auf dem Gratiskonzert von Nena (99 Luftballons, etc.) auf dem Domplatz los. So machten unsere Langen die Stadt Münster bis in die frühen Morgenstunden unsicher.

 
Rathaus


Dom Luftaufnahme

Am Samstag stand der Bürgermeisterempfang der Stadt Münster, die Stadtführung sowie der Europaball in der Halle Münsterland auf dem Programm. 100 geladene Gäste fanden sich im historischen Friedenssaal ein, um dort von dem Bürgermeister Fritz Krüger empfangen zu werden. Um 14.30 Uhr starteten dann ca. 240 Lange aus Nah und Fern mit der Stadtführung durch Münster.

Ab 18.30 Uhr fanden sich dann insgesamt 400 Lange aus 12 Ländern (Canada, Dänemark, Finnland, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Schweiz, Tschechische Republik, USA und aus Deutschland) zum Europaball in der Halle Münsterland ein. Neben der Vorstellung der einzelnen Nationen  (diese wurde von unserem KLM-Nachwuchs in Form von "Landestypischen Trachten" vorgenommen), der Präsentation des nächsten Europatreffens in Kopenhagen sowie  einer Tanzeinlage des Longinus Clubs aus Wien gab auch noch ein Elvis Presley Imitator sein stell-dich-ein. Abgerundet wurde diese Veranstaltung noch durch ein köstliches Büfett. Wen wunderte es bei der guten Stimmung noch, das das Organisationsteam die Kapelle noch länger als geplant spielen lassen musste. 


typischer Waldweg

 
Schloss



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Leider hieß es an diesem Sonntag schon wieder Abschied nehmen. Im Schlossgartencafé wurden noch die letzten Adressen ausgetauscht und dann hieß es endgültig: "Auf Wiedersehen in Kopenhagen"

Vielen Dank sagt Euer

Euro - Planungsteam aus Münster

 
Teile des Planungsteams
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